Crucial M550 erhält Firmware-Update MU02

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Vor einigen Tagen hat Crucial ein Firmware-Update für seine M550-SSDs veröffentlicht. Die neue Firmware erhöht die Versionsnummer von “MU01″ auf “MU02″ und ist für alle Formfaktoren gültig. Das Update sorgt unter anderem für eine erhöhte Stabilität und Zuverlässigkeit der M550-SSDs und behebt auch einige kleine Fehler.

Die Installation des Updates kann wahlweise mit dem neuen Crucial Storage Executive Tool oder mit Hilfe einer bootfähigen ISO-Datei erfolgen, wobei die erste Variante deutlich einfacher und schneller ist. Laut Crucial bleiben bei beiden Möglichkeiten alle Daten auf der SSD erhalten. Dennoch sollte vor dem Firmware-Update wie immer ein Backup erstellt werden.

Crucial Storage Executive Firmware-Update

Nachfolgend noch ein Blick auf alle Änderungen der neuen MU02-Firmware:

  • Improved stability, Efficiency, and Performance during power state transitions
  • Improved handling of environments with unstable power supplies
  • Improved handling of environments with SATA interface signal integrity issues
  • Improved response time for SMART read commands
  • Corrected error handling NCQ Trim Commands
  • Corrected reporting of SMART Attribute 5

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Crucial CT256M550SSD1 interne SSD 256GB (6,4 cm (2,5 Zoll), 7mm, SATA III)

Preis: EUR 94,90 | 34 gebraucht & neu ab EUR 94,90

4.6 von 5 Sternen (62 Kundenbewertungen)

Crucial veröffentlicht SSD-Tool “Crucial Storage Executive”

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Anfang Januar hat Crucial auf der CES 2015 in Las Vegas die beiden neuen SSD-Serien MX200 und BX100 vorgestellt. Darüber hinaus hat der Hersteller erstmals ein eigenes SSD-Tool zur Verwaltung von Crucial-SSDs veröffentlicht. Das Tool hört auf den Namen Crucial Storage Executive und steht kostenlos als 32-Bit- sowie als 64-Bit-Version zum Download bereit. Es ist lediglich unter Windows lauffähig und setzt Windows 7 oder höher voraus. Aktuell unterstützt das Tool folgende SSD-Modelle: M500, M550, MX100, MX200 und BX100.

Konkret bietet Crucial Storage Executive folgenden Funktionsumfang:

  • Speicherbelegung, Temperatur und Total Bytes Written (TBW) anzeigen
  • Laufwerksintegrität überwachen
  • Modellnummer und weitere Informationen der SSD überprüfen
  • S.M.A.R.T.-Status auslesen
  • Firmware-Updates einspielen
  • SSD Secure Erase
  • Zurücksetzen des Passwortes für die Verschlüsselung (Stichwort PSID-Reset)

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Crucial Storage Executive

SSD Secure Erase mit Parted Magic

Zum vollständigen Löschen bzw. Zurücksetzen von SSDs ist ein Secure Erase notwendig. Neben diversen Herstellertools, die jedoch nicht mit fremden SSDs kompatibel sind, kann ein Secure Erase auch mit hdparm unter Linux durchgeführt werden. Dies funktioniert mit allen modernen SSDs, ist aber deutlich aufwendiger als mit den Herstellertools.

Eine gute Alternative ist ein Secure Erase mit der Live-Distribution Parted Magic. Parted Magic kann von einem bootbarer USB-Stick gestartet werden und bietet eine intuitive GUI, die auf hdparm aufsetzt. Aus diesem Grund ist Parted Magic eine einfache und zuverlässige Möglichkeit zur Durchführung eines Secure Erase.

Vorgehen

Nachfolgend beschreibe ich euch, wie ihr einen Secure Erase mit Parted Magic durchführen könnt.

  1. Im ersten Schritt muss Parted Magic heruntergeladen werden. Seit September 2013 ist Parted Magic jedoch kostenpflichtig. Die letzte kostenlose Version (2013.08.01) wird aber noch von Chip zum Download angeboten.
  2. Anschließend wird ein bootfähiger USB-Stick erstellt. Hierfür empfehle ich das kleine Tool Rufus. Ihr müsst nur den USB-Stick und die ISO-Datei auswählen und auf “Start” klicken. Einfacher und schneller wird es kaum mit einem anderen Tool funktionieren. Alternativ kann die ISO-Datei natürlich auch auf eine CD gebrannt werden.
    Parted Magic Rufus
  3. Jetzt muss von dem gerade erstellten USB-Stick gebootet werden. Als Bootoption sollte in fast allen Fällen Möglichkeit 2 “Default settings 64 (Runs from RAM)” ausgewählt werden. Sollte dies nicht funktionieren kann auch Möglichkeit 1, 4 oder 3 genutzt werden.
    PartedMagic_1
  4. Sobald der Desktop erscheint kann das benötigte Tool über das Startmenü gestartet werden. Dazu im Startmenü “System Tools” und “Erase Disk” auswählen.
    PartedMagic_2
  5. Im ersten Dialog muss die unterste Option “Internal Secure Erase command writes zeroes to entire data area” ausgewählt werden.
    PartedMagic_3
  6. Anschließend wird eine Liste mit allen SSDs angezeigt, die einen Secure Erase unterstützen. Dort wird der Haken bei der gewünschten SSD gesetzt und der Vorgang mit einem Klick auf “OK” bestätigt.
    PartedMagic_4
  7. Wenn sich die gewählte SSD im Zustand “frozen” befindet, kann diese nicht gelöscht werden. Ein Dialog erscheint und schläg vor, den Computer in den Schlafmodus zu versetzen. Ein Klick auf den Button “Sleep” erledigt das für uns. Nach dem Aufwecken befindet sich die SSD im Zustand “not frozen” und kann jetzt gelöscht werden. Die Schritte 4 bis 6 müssen erneut durchgeführt werden.
    Wenn dieser Dialog nicht erscheint, einfach direkt mit dem nächsten Schritt fortfahren.
    PartedMagic_5
  8. Der nächste Schritt erfordert ein Passwort. Hier kann die Vorgabe “NULL” mit Klick auf “OK” übernommen werden.
    PartedMagic_6
  9. Die folgende Sicherheitswarnung akzeptieren wir und bestätigen diese mit einem Klick auf “Yes“.
    PartedMagic_7
  10. Sofern die SSD “Enhanced Secure Erase” unterstützt, erscheint ein weiterer Dialog. Dieser sollte mit “Yes” bestätigt werden.PartedMagic_7_2
  11. Während dem Secure Erase Vorgang erscheint ein Mitteilungsfenster, welches über den laufenden Vorgang informiert.
    PartedMagic_8
  12. Nach erfolgreichem Secure Erase erscheint ein Infodialog. In meinem Beispiel dauerte der Secure Erase sieben Sekunden. Mit einem Klick auf “Close” wird das Tool beendet.
    PartedMagic_9

SSD Secure Erase unter Linux mit hdparm

Viele SSD-Hersteller bieten mittlerweile entsprechende Tools zur Verwaltung ihrer SSDs an. Neben diversen anderen Aufgaben lässt sich damit oftmals auch ein Secure Erase durchführen, allerdings nur bei den SSDs von diesem Hersteller. Eine allgemeine Möglichkeit für einen Secure Erase bietet hdparm unter Linux. Diese Variante ist herstellerunabhängig und sollte bei allen modernen SSDs funktionieren.

Besonders empfehlenswert für diesen Einsatzzweck sind Live-CDs oder ein bootbarer USB-Stick mit einer entsprechenden Linux-Distribution. Für einen Secure Erase mittels hdparm darf die SSD nicht gemounted sein, weshalb sich vor allem die beiden vorher genannten Möglichkeiten anbieten. Außerdem sollte die SSD direkt mit dem SATA-Controller auf dem Mainboard verbunden sein. Hardware-RAID-Controller oder andere Anschlüsse wie beispielsweise USB- und Firewire sollten nicht verwendet werden.

Vorgehen

Hier zeige ich euch, wie ihr einen Secure Erase unter Linux mit hdparm durchführen könnt. Ich setze dabei immer sehr gerne auf Ubuntu, wie ihr auch an den folgenden Screenshots erkennen könnt.

  1.  Nach dem Booten von Linux muss ein Terminal geöffnet werden. Anschließend werden Root-Priviliegien benötigt, die mit folgendem Befehl erlangt werden können:
    sudo -i
  2. Im zweiten Schritt muss die zu löschende SSD identifiziert werden. In meinem Beispiel ist dies die Samsung SSD 840 PRO. Der folgende Befehl listet alle angeschlossenen Festplatten und SSDs auf:
    hdparm -i /dev/sd?

    hdmparm
    Meine Samsung SSD 840 PRO befindet sich also unter “/dev/sdb”.

  3. Jetzt muss überprüft werden, ob die SSD gelöscht werden kann, d.h. sich im Zustand “not frozen” befindet. Dies kann mit folgende Befehl herausgefunden werden:
    hdparm -I /dev/sdb

    hdmparm
    In meinem Beispiel befindet sich die SSD im Zustand “not frozen” und kann gelöscht werden. Bei der Ausgabe ist auch schön zu erkennen, dass die SSD Secure Erase unterstützt (“supported: enhanced erase”). In diesem Fall kann man direkt zu Schritt 4 springen.

    Viele Mainboards blockieren das “ATA Secure Erase”-Kommando aus Sicherheitsgründen, sodass die SSD nicht aus Versehen gelöscht werden kann. Sollte die SSD also “frozen” sein, dann muss der Zustand erst auf “not frozen” geändert werden. Oftmals hilft es, wenn das Datenkabel der SSD im laufenden Betrieb ab- und wieder angesteckt wird. Bei einigen SSDs muss zudem auch noch das Stromkabel entfernt werden. Falls beides nicht funktioniert sollte die SSD an einem anderen SATA-Port wieder angesteckt werden. In Einzelfällen kann auch eine andere Linux-Distribution oder ein anderer PC die Lösung sein.

  4. Ab jetzt beginnt der etwas heikle Teil. Alle Daten auf der angegebenen SSD werden unwiederbringlich gelöscht. Zunächst muss das ATA-Security-Passwort auf der zu löschenden SSD gesetzt werden. In meinem Beispiel lautet der Befehl dazu folgendermaßen:
    hdparm --user-master u --security-set-pass test /dev/sdb
  5. Anschließend folgt der eigentliche Lösch-Befehl, der auch das ATA-Security-Passwort wieder entfernt:
    hdparm --user-master u --security-erase test /dev/sdb

    hdmparm

  6. Der Secure Erase kann unterschiedliche lange dauern, sollte in den allermeisten Fällen aber nach wenigen Sekunden abgeschlossen sein. Moderne SSD-Controller wenden automatisch eine Verschlüsselung an, wodurch bei einem Secure Erase lediglich der Kryptoschlüssel neu generiert werden muss.

Quellen

SSD Secure Erase mit Herstellertools

Einige SSD-Hersteller bieten mittlerweile Tools zur Verwaltung ihrer SSDs zum Download an. Damit lassen sich unter anderem Firmware-Updates einspielen, Over Provisioning festlegen und Laufwerksinformationen sowie der S.M.A.R.T.-Status abfragen. Ein weiteres Feature ist oftmals die Durchführung eines Secure Erase. Im Gegensatz zum etwas mühseligen Umweg über Linux bzw. DOS funktioniert der Secure Erase über die Windows Tools schnell und bequem. Voraussetzung dafür ist, dass die zu löschende SSD nicht als primäres Windows-Laufwerk genutzt wird.

Corsair

Mit der Corsair SSD Toolbox lassen sich herstellereigene SSDs schnell und einfach einem Secure Erase unterziehen. Die entsprechende Option im Tool ist mit “Sicheres Löschen” gekennzeichnet.

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Corsair SSD Toolbox

Crucial

Das neue Tool von Crucial hört auf den Namen “Storage Executive” und bietet ebenfalls die Möglichkeit eines Secure Erase. Die Funktion ist unter dem Menüpunkt “Sanitize Drive” zu finden.

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Crucial Storage Executive

Intel

Das Tool von Intel hört auf den etwas sperrigen Namen Solid-State-Laufwerk-Toolbox. Die Secure Erase Funktion ist unter dem identisch lautendem Menüpunkt erreichbar. Unter Windows 8 und höher ist kein Secure Erase möglich.

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Intel Solid-State-Laufwerk-Toolbox

OCZ

Die OCZ Toolbox ermöglicht die Durchführung eines Secure Erase für eigene SSDs. Die Funktion ist über den Menüpunkt “Security” erreichbar.

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OCZ Toolbox

Plextor

In Plextors Plextool ist die Secure Erase Funktion unter dem Menüpunkt “Secure Format” zu finden.

Download Plextor Plextool

Plextor Plextool

Samsung

Bei Samsungs Magician Software ist der Secure Erase unter dem gleichnamigen Menüpunkt erreichbar. Allerdings wird ein Secure Erase unter Windows 8 und höher nicht unterstützt. Hier bietet Samsung aber eine alternative Lösung über ein bootfähiges Medium an. Praktischerweise kann direkt über die Software ein bootfähiger USB-Stick bzw. eine bootfähige CD/DVD erstellt werden.

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Samsung Magician

Andere Hersteller

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Samsung startet Massenfertigung von 3D-V-NAND mit TLC-Technik

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Vor zwei Jahren hat Samsung bei der 840 Series erstmals auf Triple-Level-Cell-Flash (TLC) gesetzt, welcher 3 Bits pro Speicherzelle speichern kann. Auch der Nachfolger in Form der 840 EVO ist mit TLC-NAND ausgestattet. 3D-V-NAND kam erstmals bei der 850 Pro und der NVMe-SSD SM1715 zum Einsatz. Im Gegensatz zu normalen Flash-Chips werden hier mehrere Schichten aus Speicherzellen übereinandergestapelt. Nun hat der Hersteller erstmals beide Technologien verknüpft und die Massenproduktion von 3D-V-NAND mit TLC-Technik verkündet. Damit hat Samsung seine herausragende Stellung bei der Fertigung von NAND-Speicher erneut verdeutlicht. Die Konkurrenz wird voraussichtlich erst ab 2015 mit der 3D-NAND-Massenfertigung starten.

Die 128 Gigabit (16 Gigabyte) großen Flash-Speicherchips stammen aus der zweiten V-NAND-Generation und arbeiten mit 32 Schichten. Die erste Generation bestand noch aus 24 Schichten. Hauptvorteil der neuen 3D-V-NAND-TLC-Chips ist eine günstigere Produktion. Laut Samsung soll die Wafer-Produktion mehr als verdoppelt werden, d.h. im Vergleich zu herkömmlichem TLC-Speicher sollen mehr als doppelt so viele Chips pro Wafer produziert werden können. Gleichzeitig sollen die neuen Chips eine bessere Haltbarkeit gegenüber planaren TLC-Chips aufweisen.

Aller Voraussicht nach wird der neue 3-Bit-V-NAND erstmals bei der 850 EVO eingesetzt werden, welche noch in diesem Jahr erwartet wird. Die 850 Pro kam rund zwei Monate nach dem Start der Massenproduktion auf den Markt. Demnach wäre eine Vorstellung der 850 EVO im Dezember 2014 möglich. Ob sich die geringeren Produktionskosten auch in fallenden SSD-Preisen niederschlagen wird sich zeigen.

Laufwerke optimieren unter Windows 8 und SSDs

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Die automatische Defragmentierung unter Windows ist nur für herkömmliche Festplatten sinnvoll. Dabei werden logisch zusammengehörige Datenblöcke aufeinanderfolgend auf der Festplatte abgelegt, sodass sequentielle Zugriffe möglich sind und die Performance des gesamten Systems steigt. Bei SSDs bringt die Defragmentierung keinen Geschwindigkeitsvorteil. Im Gegenteil: Beim Umschichten der Daten erfolgen viele Schreibzugriffe, wodurch die Lebensdauer des Flash-Speichers verkürzt wird.

Unter Windows 7 wird die Defragmentierung automatisch abgeschaltet. Da die Erkennung einer SSD nicht in allen Fällen zuverlässig funktioniert, haben einige Nutzer die Defragmentierung teilweise von Hand ausgeschaltet.

Windows 8 verhält sich jedoch etwas anders. Die entsprechende Funktion wurde von “Defragmentierung” in “Laufwerke optimieren” umbenannt und macht nun mehr als nur Laufwerke defragmentieren. Laut Microsoft wird die Defragmentierung nur bei Magnetfestplatten durchgeführt. Bei SSDs sendet das Betriebssystem hingegen den TRIM-Befehl. Obwohl Windows 8 beim Löschen von Daten sowieso den TRIM-Befehl sendet, sollte die Laufwerksoptimierung für SSDs unter Windows 8 eingeschaltet bleiben. Ob Windows 8 eure SSD richtig erkannt hat, seht ihr direkt in der Übersicht der Laufwerksoptimierung. Hier muss unter Medientyp “Solid-State-Laufwerk” stehen (siehe Screenshot). Wenn die SSD als normale Festplatte erkannt wird, solltet ihr überprüfen, ob die SSD im AHCI-Modus betrieben wird.

Windows 8 Laufwerke optimieren

Samsung bringt NVMe-SSD mit bis zu 3,2 TByte und 3D-V-NAND

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Samsung hat die Massenproduktion von neuen NVMe-SSDs (Non-Volatile Memory Express) mit bis zu 3,2 TByte und 3D-V-NAND begonnen. Die neuen PCIe-SSDs hören auf die Bezeichnung SM1715 und sind speziell für den Einsatz in High-End-Serversystemen konzipiert. Neben der Variante mit 3,2 TByte ist auch ein kleineres Modell mit 1,6 TByte verfügbar.

Im Gegensatz zu der vor einigen Monaten vorgestellten Samsung XS1715 mit 2,5-Zoll-Formfaktor, kommt die neue SM1715 als PCI-Express-Karte im HHHL-Format (Half-Height, Half-Length) daher. Die sequenzielle Performance soll bei 3.000 MByte/s lesend und 2.200 MByte/s schreibend liegen. Bei zufälligen Lese- und Schreibzugriffen sollen bis zu 750.000 bzw. 130.000 IOPS erreicht werden.

Neben der hohen Leistungsfähigkeit verspricht Samsung vor allem eine hohe Zuverlässigkeit. Die SSDs sollen für 10 DWPDs (Drive Writes Per Day) über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt sein. Bei der SM1715 mit 3,2 TByte Speicherkapazität entspricht dies 58,4 Petabyte. Die kleinere 1,6-TB-Variante kann entsprechend 29,2 Petabyte verkraften.

Linux-Kernel 3.13 bringt Unterstützung für schnelle SSDs

Durch den neuen “Multi-Queue Block IO Queueing Mechanism” soll Linux besser für besonders schnelle Datenträger optimiert werden. Dies betrifft alle Datenträger, die mehr IOPS als aktuelle Desktop-SSDs liefern, beispielsweise PCIe-SSDs oder NVMe-Hardware. Außerdem soll dadurch das Design von Storage-Treiber erleichtern werden.

Der bisherige Block Layer wurde mit dem Kernel 2.6.10 eingeführt und dient als Schnittstelle zwischen Linux-Kernel und Datenträgertreiber. Da er fast schon neun Jahre alt ist, wurde eine Neuentwicklung dringend notwendig. Anders als die Block-Layer-Funktion verteilt das neue “blk-mq”-Framework die Arbeit auf mehrere Warteschlangen (Queues). Damit werden die Aufgaben gleichzeitig auf die verfügbaren CPU-Kerne verteilt, wodurch erst das Potenzial der schnelleren Datenträger nutzbar wird.

Zur Nutzung des neuen “Multi-Queue Block IO Queueing Mechanism” müssen allerdings auch die Treiber angepasst werden. Aktuell wird das neue Framework nur vom “virtio-blk” Treiber verwendet, welcher beim Einsatz von virtuellen Maschinen Verwendung findet. Weitere Treiber sollen im Kernel 3.14 folgen. Auch Treiber für herkömmliche Festplatten und SSDs sollen durch die neue Infrastruktur profitieren.

Veröffentlicht in: News

Crucial m500 mit 480 GB für 212 Euro

Bei Media Markt gibt es die Crucial m500 mit 480 GByte aktuell für 222 Euro. Das ist wirklich ein sehr guter Preis, denn bei anderen Anbietern kostet die SSD ca. 250 Euro.

Wie üblich hat auch Amazon nachgezogen und bietet die Crucial m500 mit 480 GByte ebenfalls für 222 Euro an. Mit der 10-Euro-Facebook-Aktion kann die SSD demnach schon für 212 Euro erworben werden!

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Preis: EUR 204,90 | 52 gebraucht & neu ab EUR 204,90

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