Intel bringt SATA Express in 9er-Chipsätzen

SATA Logo

Wie bereits im April 2013 berichtet, wird Intel die kommenden 9er-Chipsätze (Codename „Wildcat Point“) höchstwahrscheinlich mit SATA Express ausstatten. Die neuen Chipsätze sollen Mitte 2014 zusammen mit dem Haswell-Refresh erscheinen. Einziger Unterschied zu den aktuellen Chipsätzen ist dabei die Unterstützung von SATA Express. Ansponsten sollen sie komplett identisch sein.

SATA Express ist Teil der SATA-Spezifikation 3.2, die bereits seit Herbst 2011 in Entwicklung ist. Gegenüber dem aktuellen SATA 6Gb/s sieht der neue Standard Geschwindigkeiten mit 8 und 16 Gbit/s vor.

SanDisk Extreme II SSD mit Marvell-Controller

SanDisk Logo

Auch SanDisk hat mit der Extreme II SSD auf der Computex 2013 eine neue SSD präsentiert. Wie viele andere Hersteller setzt SanDisk nicht mehr auf einen Controller von LSI SandForce, sondern verbaut einen Marvell-Controller. Genauer gesagt den 88SS9187, welcher auch bereits bei der Crucial M500 oder der Plextor M5 Pro zum Einsatz kommt. Die SSD wird in den drei Speicherkapazitäten 120, 240 sowie 480 GByte angeboten und ist selbstverständlich mit einer SATA-6-Gb/s-Schnittstelle ausgestattet.

SanDisk gibt die maximalen Übertragungsraten mit bis zu 550 MB/s lesend und bis zu 510 MB/s schreibend an. Die genauen Daten lassen sich der unten stehenden Tabelle entnehmen. Die MTBF liegt bei 2,0 Millionen Stunden und die Haltbarkeit soll 80 TBW betragen. Die guten Daten werden durch eine fünfjährige Herstellergarantie unterstrichen.

Als Speicher kommt MLC-NAND in 19 nm zum Einsatz. Außerdem setzt SanDisk bei der Extreme II SSD erstmals die nCache-Technologie ein. Dahinter verbirgt sich zusätzlicher 19-nm-SLC-NAND, welcher sich zwischen dem DDR-DRAM-Cache und dem Massenspeicher aus MLC-NAND befindet. Durch den „zweistufigen Cache“ sollen vor allem zufällige Schreiboperationen beschleunigt werden.

Die neue SanDisk Extreme II soll ab sofort weltweit erhältlich sein. Als unverbindliche Preisempfehlung wird 119,99 Euro (120 GB), 209,99 Euro (240 GB) bzw. 399,99 Euro (480 GB) genannt.

Hersteller
Serie
SanDisk
Extreme II SSD
Kapazität 120 GByte 240 GByte 480 GByte
seq. Lesen bis zu 550 MB/s bis zu 545 MB/s
seq. Schreiben bis zu 340 MB/s bis zu 510 MB/s bis zu 500 MB/s
Random Read 4KB QD32 bis zu 91.000 IOPS bis zu 95.000 IOPS
Random Write 4KB QD32 bis zu 74.000 IOPS bis zu 78.000 IOPS bis zu 75.000 IOPS
Flash-Speicher 19 nm MLC NAND
Controller Marvell 88SS9187
Interface SATA 6Gb/s
Formfaktor 2,5 Zoll
Abmessungen (L x B x H) 100,5 x 69,85 x 7,0 mm
MTBF 2,0 Millionen Stunden
Haltbarkeit 80 TBW
Herstellergarantie 5 Jahre

ADATA zeigt SX920 auf der Computex 2013

ADATA Logo

Auf der derzeit stattfindenden Computex 2013 in Taipeh hat ADATA eine neue SSD gezeigt. Mit der SX920 setzt ADATA erstmals auf einen Controller aus dem Hause Marvell. Die 2,5 Zoll große SSD ist nur 7 mm dick und wird in den Größen 128, 256 und 512 GByte auf den Markt kommen. Der verwendete MLC-Flash-Speicher stammt aus der 19nm-Fertigung. Die maximalen sequentiellen Übertragungsraten werden mit 530 MB/s beim Lesen und 480 MB/s beim Schreiben beziffert. Außerdem nennt ADATA 80.000 IOPS bei zufälligen 4K-Schreibzugriffen. Die MTBF ist mit 1,5 Millionen Stunden angegeben und die Garantie beträgt 3 Jahre.

Aktuell existiert für die ADATA SX920 noch kein offizieller Starttermin und auch der Preis ist noch unbekannt.

ADATA SX920

ADATA SX920 (Quelle: TechPowerUp)

Vorteile von SSDs gegenüber HDDs (normale Festplatten)

SSDblog Logo

Solid State Drives (SSDs) werden immer beliebter und sind schon in vielen Desktop-PCs und Notebooks zu finden. Mit weiter fallenden Preisen werden SSDs vermutlich auch bald schon in günstigeren Fertig-PCs Einzug halten. Doch wo genau liegen die Vorteile von SSDs gegenüber herkömmlichen Festplatten (HDDs)?

Hohe Geschwindigkeit

Aktuelle SSDs sind ein Vielfaches schneller als normale Festplatten. Die Datentransferraten sind sowohl beim Lesen, als auch beim Schreiben deutlich höher. Dies spiegelt sich auch im Alltagsgebrauch in einer besseren Gesamtperformance wider. Egal ob beim Starten des Betriebssystems oder von Anwendungen, bei der Installation oder beim Lesen, Schreiben und Kopieren von großen Datenmengen, alles funktioniert mit einer SSD deutlich schneller und flüssiger. Nervige Wartezeiten entfallen bei SSDs fast vollständig.

Geringe Zugriffszeiten

Ein großer Teil der höheren Performance ist auch den geringen Zugriffszeiten zu verdanken. SSD besitzen üblicherweise eine Zugriffszeit deutlich unter einer Millisekunde. Herkömmliche Festplatten sind mit durchschnittlich 10-20 Millisekunden rund 100-mal langsamer. Am besten lassen sich die geringen Zugriffszeiten beim Starten des Betriebssystems beobachten. Aber auch der Start von Anwendungen kann enorm profitieren.

Keine mechanischen Bauteile

SSDs kommen ohne mechanische Bauteile aus. Aus diesem Grund sind SSDs deutlich robuster gegenüber äußeren Einwirkungen als HDDs. Beispielsweise sind SSDs deutlich weniger stoßanfällig und können unter einer größeren Temperaturspanne betrieben werden. Auch die allgegenwärtige Gefahr einer defekten Mechanik (Motor, Schreib-/Leseköpfe) ist nicht vorhanden.

Geringer Stromverbrauch

Der Stromverbrauch von SSDs ist im Normalfall deutlich niedriger als bei herkömmlichen Festplatten. In Notebooks wirkt sich das positiv auf die Akkulaufzeit aus. Gleichzeitig werden die SSDs auch nicht sehr warm.

Geringe Wärmeentwicklung

Die geringe Wärmeentwicklung ergibt sich aus dem niedrigen Stromverbrauch. Dadurch bleibt das gesamte System kühler. Vor allem bei Notebooks ist die geringere Wärme ein großer Pluspunkt.

Geräuschlos

Durch die fehlenden beweglichen Teile sind SSDs vollkommen geräuschlos. Genauso wie USB-Sticks.

Geringes Gewicht und kompakte Abmessungen

SSDs sind deutlich kleiner und leichter als herkömmliche Festplatten. Neben der Standardgröße von 2,5 Zoll sind mittlerweile auch einige 1,8-Zoll-SSDs erhältlich. Auch 2,5-Zoll-Modelle mit geringer Bauhöhe speziell für flache Notebooks sind verfügbar.

Seagate stellt mehrere SSD-Serien vor

Seagate Logo

Seagate hat heute mehrere SSD-Serien für alle Bereiche vorgestellt. Offensichtlich möchte sich der Festplattenhersteller nicht nur auf das Kerngeschäft beschränken und ein zweites Standbein schaffen. Für den Endkundenbereich vorgesehen ist die Seagate 600 SSD. Die zwei neuen Modelle 600 Pro SSD und 1200 SSD sind für den Server-Bereich gedacht. Außerdem bietet Seagate mit der X8 Accelerator auch eine PCIe-SSD an. Preise und Verfügbarkeit aller Modelle sind noch nicht bekannt.
Seagate 600 SSD

Seagate 600 SSD

Die 2,5 Zoll große SSD wird in den zwei verschiedenen Bauhöhen von 7 und 5 mm erhältlich sein, damit die SSD auch in kompakten Notebooks Platz findet. Der verbaute LM87800-Controller stammt von Link A Media Device (LAMD). Zum verbauten MLC-Flashspeicher gibt es keine Informationen. Nach Corsair ist Seagate erst der zweite Hersteller, der auf diesen Controller setzt. Die 600 SSD soll an der SATA-6Gb/s-Schnittstelle eine maximale sequentielle Transferrate von 550 MByte/s beim Lesen und 450 MByte/s beim Schreiben erreichen. Die SSD wird mit 120, 240 und 480 verfügbar sein. Seagate gibt die Haltbarkeit der beiden größeren Varianten mit 72 TBW (Total Bytes Written) an, was über fünf Jahre lang 40 GByte pro Tag entspricht. Die 120-GB-Version kommt auf die Hälfte.

Hersteller
Serie
Seagate
600 SSD
Kapazität 120 GByte 240 GByte 480 GByte
seq. Lesen bis zu 550 MB/s
seq. Schreiben bis zu 450 MB/s
Random Read 4KB QD32 bis zu 80.000 IOPS
Random Write 4KB QD32 bis zu 70.000 IOPS
Flash-Speicher MLC NAND
Controller LAMD LM87800
Interface SATA 6Gb/s
Formfaktor 2,5 Zoll
Abmessungen (L x B x H) 100,45 x 69,85 x 7 mm
100,45 x 69,85 x 5 mm
MTBF 1,2 Millionen Stunden
Haltbarkeit 72 TBW 36,5 TBW
Herstellergarantie 3 Jahre

Seagate 600 Pro SSDSeagate 600 Pro SSD

Nahezu unverändert kommt die 600 Pro SSD für den Servereinsatz daher. Sie ist lediglich mit 7 mm Bauhöhe erhältlich. Dafür kommt sie mit sechs verschiedenen Speicherkapazitäten und deutlich längerer Haltbarkeit:

  • 100 GByte, 220 TBW
  • 120 GByte, 24 TBW
  • 200 GByte, 520 TBW
  • 240 GByte, 134 TBW
  • 400 GByte, 1.080 TBW
  • 480 GByte, 350 TBW

Die Geschwindigkeit wird mit 520 MByte/s lesend und 450 MByte/s schreibend angegeben. Die beiden Modelle mit 100 und 120 GByte kommen beim Schreiben jedoch nur auf 300 MByte. Bei einem plötzlichen Stromausfall sollen keine Daten verloren gehen.

Seagate 1200 SSDSeagate 1200 Pro SSD

Für deutlich höhere Ansprüche ist die Seagte 1200 SSD gemacht. Die SSD wird mit 200, 400 und 800 GByte erhältlich sein. Der verbaute SAS-Anschluss mit 12 GBit/s sorgt für eine bessere Performance. Alle drei Modelle sind mit 750 MByte/s beim Lesen und 500 MByte/s beim Schreiben angegeben, bzw. 400 MByte/s für die 2ßß-GByte-SSD. Je nach Kapazität liegt die Haltbarkeit der Flashzellen bei 3.650 TBW, 7.300 TBW oder 14.600 TBW. Die Garantie beträgt 5 Jahre.

Seagate X8 Accelerator

Seagate X8 AcceleratorBei den Seagate X8 Accelerator SSDs für den PCIe-Slot handelt es sich um SSDs von Virident, die unter eigenem Namen verkauft werden. Es existieren vier Modelle von 555 GByte bis 2,2 TByte. Die Geschwindigkeit liegt je nach Modell bei bis zu 2,7 GByte/s lesend und bis zu 1,1 GByte/s schreibend. Die Garantie beträgt 5 Jahre und wird von der angegebenen Haltbarkeit mit 10 bis 33 Total Petabytes Written unterstrichen.

Bringt Intel SATA Express in Broadwell-Chipsätzen?

SATA Logo

Von der chinesischen Webseite VR-Zone kommen neue Informationen zu Intels „Haswell“-Nachfolger „Broadwell“. In einem anscheinend von Intel stammendem Dokument werden die neuen 9er Chipsätze bereits SATA Express unterstützen.

Der neue Standard befindet sich bereits seit Herbst 2011 in Entwicklung und soll noch dieses Jahr fertig werden. SATA Express wird Teil der SATA-Spezifikation 3.2 sein. Gegenüber dem aktuellen SATA 6Gb/s sieht der neue Standard Geschwindigkeiten mit 8 und 16 Gbit/s vor. Wie der Name schon sagt, wird die neue Schnittstelle zur Datenübertragung auf PCI Express setzen. Mit SATA Express werden auch neue Anschlüsse und Kabel eingeführt. Beides wird jedoch abwärtskompatibel sein und soll auch an bisherigen SATA-Anschlüssen benutzt werden können.

Genauere Informationen dürften noch eine Weile auf sich warten lassen, da die Einführung der neuen „Broadwell“-Chipsätze erst für Mitte 2014 geplant ist.

ADATA stellt Server-SSD SX1000L vor

ADATA Logo

Erstmals hat das taiwanesische Unternehmen ADATA eine SSD für den Enterprise-Markt vorgestellt. Die SX1000L soll speziell für den Server-Einsatz konzipiert sein und viel Wert auf eine hohe Zuverlässigkeit legen. Die neue SSD-Serie ist mit einer SATA-6Gb/s-Schnittstelle ausgestattet und kommt im 2,5-Zoll-Format daher, wobei die Bauhöhe nur sieben Millimeter beträgt. Die im Serverbereich üblichen SAS-Anschlüsse sind nicht vorhanden.

Als Controller kommt der LSI SandForce SF-2281 zum Einsatz. Über den verbauten MLC-Flash-Speicher gibt ADATA keine genaueren Informationen. Lediglich, dass es sich dabei um „ausgesuchte“ Chips handeln soll, die durch ihre Langlebigkeit überzeugen sollen. Die Garantiezeit von 5 Jahren und die MTBF von 1,5 Millionen Stunden sollen dies unterstreichen. Des Weiteren kommt ein größeres Over-Provisioning zum Einsatz, was durch den Anwender auch individuell anpassbar ist. Ebenso sollen alle Daten bei einem Stromausfall erhalten bleiben.

Die SX1000L wird mit 100 und 200 GByte erhältlich sein. Dabei werden die sequenziellen Transferraten mit bis zu 560 MB/s lesend und 340 MB/s schreibend angegeben. Die IOPS beim zufälligen Lesen bzw. Schreiben liegen bei 73.000 bzw. 45.000.

Zu den Preisen oder der Verfügbarkeit hat ADATA keine Angaben gemacht.

Hersteller
Serie
ADATA
SX1000L
Kapazität 100 GByte 200 GByte
seq. Lesen bis zu 560 MB/s
seq. Schreiben bis zu 340 MB/s
Random Read 4KB QD32 73.000 IOPS
Random Write 4KB QD32 45.000 IOPS
Flash-Speicher MLC NAND
Controller LSI SandForce SF-2281
Interface SATA 6Gb/s
Formfaktor 2,5 Zoll
Abmessungen (L x B x H) 2,5 Zoll: 100,25 x 70,1 x 7,0 mm
Gewicht 61 Gramm
MTBF 1,5 Millionen Stunden
Herstellergarantie 5 Jahre

OCZ Vector SSDs ab 256 GB mit Far Cry 3

OCZ AktionOCZ hat eine interessante Bundle-Aktion gestartet. Alle Besitzer und Käufer von Vector SSDs mit 256 sowie 512 GByte Kapazität erhalten das Actionspiel Far Cry 3 als kostenlosen Download. Die Aktion ist zeitlich begrenzt. Ein genaues Datum nannte OCZ bisher aber nicht.

Zur Teilnahme stellt OCZ ein Formular bereit. Neben seinen persönlichen Daten muss der Kunde auch die Seriennummer der Vector-SSD sowie der beiligenden Acronis-Software angegeben. Nach Überprüfung der Daten erhält der Kunde einen Download-Code für das Actionspiel. Der Code ist jedoch nur bis zum 14. Juli 2013 gültig und sollte daher vor diesem Datum eingelöst werden. Jeder Kunde kann maximal zwei Downloads tätigen. Dazu sind allerdings auch zwei Vector-SSDs notwendig. Weitere Infos zur Aktion gibts direkt auf dem Teilnahmeformular.

[asa ssdblog]B00A9YQPCY[/asa]

Crucial / Micron kündigt SSD-Serie M500 an

Der Speicherspezialist Micron hat seine neue SSD-Serie M500 vorgestellt. Die SSDs werden in gleich drei verschiedenen Formfaktoren in den Handel kommen. Neben dem üblichen 2,5-Zoll-Format wird die M500 auch als mSATA-Steckkarte und dem neuem M.2-Format erhältlich sein. Hinter M.2 verbirgt sich der Next Generation Form Factor (NGFF), welcher maßgeblich von Intel vorangetrieben wird. Alle drei Formate werden mit den Speicherkapazitäten von 120, 240 und 480 GByte angeboten. Zusätzlich wird es im 2,5-Zoll-Format auch ein Modell mit 960 GByte geben.

Als Speicher kommt MLC-NAND-Flash in 20 Nanometer Strukturbreite von Micron zum Einsatz. Beim Controller soll es sich um den Marvell 88SS9187 handeln, welcher bereits bei der Plextor M5 Pro verbaut ist. Über die SATA-6Gb/s-Schnittstelle erreichen alle Varianten eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von bis zu 500 MB/s. Beim Schreiben werden je nach Kapazität zwischen 130 und 400 MB/s erreicht. Die IOPS bei zufälligen 4K-Zugriffen werden mit maximal 80.000 angegeben. Die genauen Werte können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.

Die MTBF der M500 liegt bei 1,2 Millionen Stunden. Die Haltbarkeit gibt Micron mit 72 TBW (Total Bytes Written) an, was über fünf Jahre lang 40 GByte pro Tag entspricht. Dennoch beträgt die Garantie nur drei Jahre. Endkunden werden die M500 SSDs wie gewöhnlich unter der Marke Crucial kaufen können. Micron vertreibt die M500 lediglich gegenüber OEM-Kunden. Noch während des ersten Quartals 2013 sollen die SSDs erhältlich sein. Genaue Preise nannte Micron noch nicht. Der Hersteller verspricht aber, dass die Variante mit 960 GByte für unter 600 US-Dollar auf den Markt kommen soll.

Hersteller
Serie
Crucial
M500
Kapazität 120 GByte 240 GByte 480 GByte 960 GByte
seq. Lesen bis zu 500 MB/s
seq. Schreiben bis zu 130 MB/s bis zu 250 MB/s bis zu 400 MB/s
Random Read 4KB QD32 bis zu 62.000 IOPS bis zu 72.000 IOPS 80.000 IOPS
Random Write 4KB QD32 bis zu 35.000 IOPS bis zu 60.000 IOPS 80.000 IOPS
Flash-Speicher 20 nm Micron MLC NAND
Controller Marvell 88SS9187
Interface SATA 6Gb/s
Formfaktor 2,5 Zoll, mSATA, M.2 2,5 Zoll
Abmessungen (L x B x H) 2,5 Zoll: 100,45 x 69,85 x 7 mm
mSATA: 50,80 x 29,85 x 3,75 mm
M.2 (NGFF):80 x 22 x 3,5 mm
MTBF 1,2 Millionen Stunden
Haltbarkeit 72 TBW (Terabytes Written)
Herstellergarantie 3 Jahre

NGFF soll mSATA ablösen

In flachen Geräten, wie zum Beispiel Ultrabooks, werden SSDs aktuell per mSATA-Schnittstelle angebunden. Dabei handelt es sich um einen Mini-PCI-Express-Anschluss. Die Leitungen werden elektrisch aber wie SATA angesteuert. Allerdings sind auch einige herstellereigene Schnittstellen auf dem Markt, die zu mSATA inkompatibel sind.

Mit der neuen Haswell-Architektur möchte Intel Mitte 2013 aber auf ein neues Standardformat für SSD-Steckkarten setzen. Aktuell wird noch vom sogenannten „Next Generation Form Factor“ (NGFF) gesprochen. Ob die NGFF-Module in Zukunft unter diesem Namen erscheinen werden, ist aber noch unklar, da die Industrievereiniung SATA-IO gerade erst die Arbeit am neuen SATA-Express-Standard aufgenommen hat.

Insgesamt ist NGFF deutlich flexibler als mSATA. Das NGFF-Format ist flacher und schmaler als mSATA-Module. Zudem sind fünf unterschiedliche Längen geplant (30 bis 110 mm), um höhere Speicherkapazitäten zu realisieren. Des Weiteren ist auch eine beidseitige Bestückung mit Speicherchips möglich. Schlussendlich sind mit dem neuen Anschluss auch höhere Datenübertragungsraten möglich. Wie bei mSATA können auch weiterhin SATA-Signale übertragen werden. Allerdings sind mit NGFF künftig auch reine PCI-Express-SSDs möglich. Mit PCI Express 3.0 sind dann 1 GByte/s pro Lane verfügbar. SATA 6Gb/s erreicht dagegen nur 600 MByte/s. Für NGFF sind zwei verschiedene PCIe-Anbindungen geplant: Socket-2-Module mit zwei Lanes und 2 GByte/s sowie Socket-3-Module mit vier Lanes und 4 GByte/s. Bei der Datenübertragung mit PCI Express kommt aber auch ein neues Protokoll zum Einsatz. NVM Express (NVMe) ist deutlich besser für die Anbindung an Multi-Core-CPUs geeignet als SATA AHCI.

Gemäß der VR-Zone soll Intels neue SSD 530 Series bereits im ersten Quartal 2013 im NGFF-Format erscheinen. Höchstwahrscheinlich wird die SSD aber noch SATA zur Datenübertragung nutzen.

mSATA- und NGFF-Steckkarte

mSATA- und NGFF-Steckkarte (Bild: chinese.vr-zone.com)

Veröffentlicht in: News