Neuer Patch gegen Probleme der Samsung 840 EVO am 14. April

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Im September 2014 entdeckten Nutzer Performanceprobleme bei der Samsung SSD 840 EVO. Ältere Dateien, die vor vielen Wochen oder Monaten erstellt wurden, können von der SSD nur noch mit sehr niedriger Geschwindigkeit gelesen werden. Daraufhin hat Samsung im Oktober 2014 ein Firmware-Update und eine Möglichkeit zur Wiederherstellung der vollen Leistung veröffentlicht. Doch einige Monate später traten die Probleme erneut auf. Ende Januar 2015 berichteten die ersten Nutzer von einer abermals schwachen Leseleistung bei älteren Daten. Im Februar hat Samsung reagiert und für März eine endgültige Behebung des Problems versprochen.

Das angekündigte Update ist bisher allerdings noch nicht erschienen. Nach neuesten Gerüchten soll am 14. April 2015 eine neue Version der Samsung Magician Software erscheinen, die eine Funktion zur Wiederherstellung der SSD-Leistung beinhalten soll. Außerdem arbeitet Samsung angeblich auch an einer neuen Firmware, die das Problem endgültig ausräumen soll.

Kingston HyperX Predator PCIe SSD erhältlich

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Die bereits auf der CES 2015 in Las Vegas vorgestellte PCIe SSD Kingston HyperX Predator wurde Ende März offiziell vorgestellt. Die SSD kommt als M.2-Modul mit einer Länge von 80 mm daher. Dank eines optional erhältlichen PCIe-x4-Adapters (HHHL) kann die Predator auch auf Mainboards ohne M.2-Steckplatz verwendet werden. Des Weiteren wird mit dem Adapter auch die volle Geschwindigkeit erreicht, da bei vielen Mainboards der M.2-Anschluss nur mit zwei PCIe-Lanes angebunden ist.

Die HyperX Predator ist mit 240 und 480 GByte erhältlich. Eine größere Variante mit 960 GByte könnte in den kommenden Monaten folgen. Als Controller kommt der 88SS9293 von Marvell zum Einsatz, welcher vier PCIe-2.0-Lanes unterstützt. Beim Speicher setzt Kingston auf A19nm-MLC-Flash von Toshiba, welcher per Toggle-Interface zum Controller angebunden ist. Die maximale Lesegeschwindigkeit beträgt laut Hersteller 1.400 MB/s. Beim Schreiben verspricht der Hersteller maximal 600 MB/s für die 240-GB-Version und 1.000 MB/s für die Variante mit 480 GByte. Bei nicht komprimierbaren Daten erreicht die kleinere SSD 1.290 MB/s lesend und  600 MB/s schreibend, während die größere Variante auf 1.100 MB/s beim Lesen und 910 MB/s beim Schreiben kommen soll.

Preislich ist die HyperX Predator für etwa 250 Euro (240 GByte) bzw. 480 Euro (480 GByte) gelistet. Die Varianten mit Adapter kosten jeweils ein paar Euro mehr. Während die MTBF nur 1,0 Millionen Stunden beträgt, wird die Haltbarkeit des Flash-Speichers mit 415 TBW (Total Bytes Written) bzw. 882 TBW spezifiziert.

Kingston HyperX Predator

Hersteller
Serie
Kingston
HyperX Predator
Kapazität 240 GByte 480 GByte
seq. Lesen bis zu 1.400 MB/s
seq. Schreiben bis zu 600 MB/s bis zu 1.000 MB/s
Random Read 4KB QD32 bis zu 160.000 IOPS bis zu 130.000 IOPS
Random Write 4KB QD32 bis zu 119.000 IOPS bis zu 118.000 IOPS
Flash-Speicher Toshiba 19 nm MLC NAND (A19nm) Toggle DDR 2.0
Controller Marvell 88SS9293, 4 NAND-Channel
Interface PCIe 2.0 x4
Leistungsaufnahme 1,38 Watt Leerlauf
1,40 Watt Aktivität typisch
1,99 Watt Lesen maximal
8,25 Watt Schreiben maximal
Formfaktor M.2 (Type 2280)
Adapter: HHHL PCIe x4 Karte
Abmessungen (L x B x H) 80 x 22 x 3,5 mm (M.2)
180,98 x 120,96 x 21,59 mm (HHHL Adapter – Standard Bracket)
181,29 x 80,14 x 23,40 mm (HHHL Adapter – Low-Profile Bracket)
Gewicht 10 Gramm (M.2)
73 Gramm (HHHL Adapter – Standard Bracket)
68 Gramm (HHHL Adapter – Low-Profile Bracket)
MTBF 1,0 Millionen Stunden
Haltbarkeit 415 TBW 882 TBW
Herstellergarantie 3 Jahre

Intel SSD 750 Series: Erste NVMe-SSD für den Massenmarkt

Bereits auf der Spielemesse PAX East in Boston hat Intel Anfang März einen Ausblick auf die nächste Generation der Consumer-SSDs gegeben. Dabei handelt es sich um die Intel SSD 750 Series, die erstmals das neue NVMe-Protokoll unterstützen soll.

Vor wenigen Tagen sind nun weitere Informationen zu Intels 750-Serie aufgetaucht. Eine Präsentationsfolie bestätigt die NVMe-Unterstützung und nennt zugleich auch Performancewerte. Sofern die Angaben stimmen sollen die SSDs eine sequenzielle Transferraten von 2.500 MB/s lesend und 1.200 MB/s schreibend erreichen können. Bei zufälligen 4K-Zugriffen sollen lesend 440.000 IOPS und schreibend 290.000 IOPS erzielt werden.Neben der Geschwindigkeit liegt auch die Leistungsaufnahme deutlich über den Werten von herkömmlichen SATA-SSDs. Das Dokument nennt vier Watt im Leerlauf und 25 Watt unter Last.

Aufgrund der hohen Leistung setzt die 750 Series auf vier PCIe-3.0-Lanes. Außerdem soll sie in zwei unterschiedlichen Formfaktoren erscheinen: Einmal als HHHL-PCIe-Steckkarte und einmal als hohes 2,5-Zoll-Gehäuse mit SFF-8639-Anschluss. SFF-8639 kommt aus dem Enterprise-Segment und ist aktuell noch auf keinem Consumer-Mainboard vorhanden. Oftmals wird dieser Anschluss fälschlicherweise als SATA Express bezeichnet. Dies ist aber Unfug, da SATA Express maximal zwei PCIe-Lanes erlaubt. Im Gegensatz dazu unterstützt SFF-8639 vier PCIe-Lanes.

Die Intel SSD 750 Series dürfte offiziell am 1. April vorgestellt werden. Zumindest hat das Unternehmen eine Webseite mit einem Countdown eingerichtet, die darauf schließen lässt. Höchstwahrscheinlich wird Intel die SSD mit zwei Speicherkapazitäten veröffentlichen: 400 GByte und 1,2 TByte. Eine Version mit 800 GByte ist gemäßg den vorliegenden Informationen nicht geplant. Nähere Details und Informationen zu den Preisen dürften aber spätestens am 1. April 2015 bekannt werden.

Details zur Intel SSD 750 Series

Details zur Intel SSD 750 Series (Bild: VR-Zone)

Crucial stellt Produktion der MX100 ein

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Wenige Tage nach dem Firmware-Update auf „MU02“ hat Crucial bekannt gegeben, dass die MX100 nicht weiter produziert wird. Auf der offiziellen Homepage heißt es:

Crucial MX100 SSD – available as a legacy product while supplies last.

Damit wird die beliebte SSD langsam aber sicher vom Markt verschwinden. Als Ersatz für die MX100 sollen die Anfang des Jahres neu angekündigten Serien BX100 und MX200 dienen. Die BX100 ist etwas langsamer als die MX200 und legt den Fokus auf den Preis. Bis die MX100 aber komplett vom Markt verschwunden ist sollen noch einige Monate vergehen. Währenddessen dürfte die MX100 sicherlich in dem ein oder anderen Sonderangebot auftauchen.

Firmware-Update MU02 für Crucial MX100

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Nachdem die Crucial M550 bereits im Januar ein Firmware-Update erhalten hat, folgt nun die beliebte Crucial MX100. Wie beim älteren Schwestermodell hebt die neue Firmware die Versionsnummer von “MU01″ auf “MU02″ an. Kein Wunder, denn laut dem Changelog handelt es sich um die identische Firmware, die vermutlich nur leicht für die MX100 abgeändert werden musste.

Neu hergestellte MX100-SSDs werden direkt mit der neuen MU02-Firmware ausgestattet. Für alle existierenden SSDs ist das Update optional, wobei Crucial dennoch zur Installation rät. Neben einer erhöhten Stabilität und Zuverlässigkeit behebt das Update unter anderem auch einige kleine Fehler.

Die Installation erfolgt wahlweise mit dem Crucial Storage Executive Tool oder mit Hilfe einer bootfähigen ISO-Datei. Bei beiden Varianten sollen alle Daten auf der SSD erhalten bleiben. Zur Sicherheit solltet ihr dennoch vor jedem Firmware-Update ein Backup eurer SSD erstellen.

Nachfolgend das Changelog der MU02-Firmware für die Crucial MX100:

  • Improved stability, Efficiency, and Performance during power state transitions
  • Improved handling of environments with unstable power supplies
  • Improved handling of environments with SATA interface signal integrity issues
  • Improved response time for SMART read commands
  • Corrected error handling NCQ Trim Commands
  • Corrected reporting of SMART Attribute 5

Download Crucial MX100 Firmware-Update MU02
Download Crucial Storage Executive

Mushkin Striker mit Phison PS3110-S10 Controller erhältlich

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Neben der NVMe-SSD Hyperion hat Mushkin auf der CES 2015 in Las Vegas auch die neue 2,5-Zoll-SSD Striker präsentiert. Die SSD ist mittlerweile bei einigen Shops gelistet und auch schon lieferbar.

Wie die Corsair Neutron Series XT setzt auch die Striker auf den Acht-Kanal-Controller PS3110-S10 von Phison. Der verbaute MLC-NAND ist in 16 nm gefertigt und stammt von Micron. Die SSD ist mit drei verschiedenen Kapazitäten erhältlich: 240 GByte, 480 GByte und 960 GByte. Laut Hersteller betragen die sequentiellen Transferraten maximal 565 MB/s lesend und maximal 550 MB/s schreibend, wobei die kleinste Variante nur 335 MB/s erreicht. Die Performance bei wahlfreien 4K-Zugriffen wird mit maximal 88.000 IOPS lesend und 91.000 IOPS schreibend beziffert. Auch hier die ist 240-GB-Version mit 90.000 bzw. 80.000 IOPS ein wenig langsamer. Als Verschlüsselungsstandards werden AES-256 und TCG Opal 2.0 unterstützt.

Die MTBF (Mean Time Between Failures) beträgt 2,0 Millionen Stunden und die Garantie beträgt 3 Jahre. Auf die Angabe der Flash-Haltbarkeit in TBW hat Mushkin jedoch leider verzichtet. Die Mushkin Striker ist bereits in den ersten Shops verfügbar und kostet 107 Euro (240 GByte), 198 Euro (480 GByte) bzw. 380 Euro (960 GByte).

Mushkin Striker

Hersteller
Serie
Mushkin
Striker
Kapazität 240 GByte 480 GByte 960 GByte
seq. Lesen bis zu 565 MB/s
seq. Schreiben bis zu 335 MB/s bis zu 550 MB/s
Random Read 4KB QD32 bis zu 90.000 IOPS bis zu 88.000 IOPS
Random Write 4KB QD32 bis zu 80.000 IOPS bis zu 91.000 IOPS
Flash-Speicher Micron 16 nm MLC-NAND
Controller Phison PS3110-S10
Interface SATA 6Gb/s
Verschlüsselung AES 256-Bit, TCG Opal 2.0
Formfaktor 2,5 Zoll
Abmessungen (L x B x H) 100 x 69,85 x 7,0 mm
MTBF 2,0 Millionen Stunden
Herstellergarantie 3 Jahre

Corsair Neutron Series XT mit Phison PS3110-S10 Controller

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Mit der neuen Neutron Series XT hat Corsair seit Anfang des Jahres eine neue Flaggschiff-SSD-Serie im Portfolio. Die 2,5 Zoll große SSD besitzt eine Bauhöhe von 7 mm und ist mit dem leistungsstarken PS3110-S10 Controller von Phison ausgestattet. Dieser verfügt über acht Kanäle und wird von einer Quad-Core CPU angetrieben. Als Flash-Speicher kommt A19 MLC-NAND von Toshiba zum Einsatz. Auf dem Papier verspricht Corsair sequentielle Transferraten von bis zu 560 MB/s lesend und 540 MB/s beim Schreiben. Die IOPS bei zufälligen 4K-Zugriffen sollen 100.000 IOPS beim Lesen beziehungsweise 90.000 beim Schreiben betragen.

Die Corsair Neutron Series XT ist mit Speicherkapazitäten von 240 GByte, 480 GByte und 960 GByte erhältlich. Die aktuellen Straßenpreise betragen 145 Euro, 268 Euro bzw. 537 Euro. Die Lebensdauer des Flash-Speichers ist mit 124 Total Bytes Written (TBW) beziffert. Bei der Garantieleistung hebt sich Corsair ein wenig von den meisten anderen SSD-Herstellern ab und gewährt auf die Neutron Series XT fünf Jahre Garantie.

Hersteller
Serie
Corsair
Neutron Series XT
Kapazität 240 GByte 480 GByte 960 GByte
seq. Lesen bis zu 560 MB/s
seq. Schreiben bis zu 540 MB/s
Random Read 4KB QD32 bis zu 100.000 IOPS
Random Write 4KB QD32 bis zu 90.000 IOPS
Flash-Speicher Toshiba A19 MLC-NAND
Controller Phison PS3110-S10
Interface SATA 6Gb/s
Formfaktor 2,5 Zoll, 7,0 mm Bauhöhe
Gewicht 55 g
Haltbarkeit 124 TBW
Herstellergarantie 5 Jahre

Mushkin Hyperion: M.2-SSD mit NVMe und Phison PS5007-E7 Controller

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Auf der CES 2015 in Las Vegas hat Mushkin einen Prototyp der neuen Hyperion-SSD präsentiert. Die SSD kommt im M.2-Formfaktor (Type 2280 und 22110) daher und ist mit dem PS5007-E7 Controller von Phison ausgestattet. Dieser unterstützt neben AHCI auch das neue NVMe-Protokoll und soll vor allem mit einer hohen Leistung überzeugen. Mushkin bewirbt die Hyperion mit sequentiellen Transferraten von bis zu 2,8 GB/s lesend und 1,2 GB/s schreibend. Im 4K-Bereich bei zufälligen Zugriffen sollen bis zu 50.000 IOPS lesend und 300.000 IOPS schreibend erzielt werden. Damit diese hohen Werte überhaupt erreicht werden können, verfügt die kompakte SSD über ein Interface mit PCIe 3.0 x4.

Die Mushkin Hyperion ist mit den vier Speicherkapazitäten 128 GByte, 256 GByte, 512 GByte und 1 TByte geplant. Obwohl sich der Phison-Controller aktuell in der Entwicklung befindet, soll das Laufwerk noch im ersten Halbjahr 2015 auf den Markt kommen. Einen genauen Termin und Preise nannte Mushkin nicht.

Hyperion (Bild: AnandTech)

Mushkin Hyperion (Bild: AnandTech)

Micron vergrößert NAND-Fabrik in Singapur

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Im Dezember 2014 hat Micron bekannt gegeben, dass man die NAND-Produktion in Singapur ausweiten möchte. Diese Woche erfolgte nun der Spatenstich für die Erweiterung der NAND-Fabrik, welche auf insgesamt 255.000 Quadratmetern entstehen soll. Die Bauarbeiten sollen Ende 2016 abgeschlossen sein, sodass ab 2017 die Serienproduktion starten kann. Insgesamt wird Micron dort rund 4 Milliarden US-Dollar investieren.

Mit der Fabrikerweiterung sollen primär neue Produktionskapazitäten für eine effiziente Produktion von 3D-NAND-Chips bereitgestellt werden. Außerdem sollen auch die Kapazitäten für bestehende Storage- und Speichertechnologien erweitert werden. Im Vergleich zu Samsung hängt Micron bei der Produktion von 3D-NAND-Chips deutlich zurück. Micron gab zu, dass der Kosten- und Leistungsvorteil von 3D-NAND bereits jetzt wirksam ist und man zu spät auf diese Technologie gesetzt habe. Während Samsung bereits die zweite Generation seines 3D-NANDs produziert, wird Micron erst im Laufe dieses Jahres die Produktion von 3D-NAND aufnehmen. Die zweite Generation befindet sich aber bereits in der Entwicklung.

Singapur ist ein wichtiger Standort von Micron. Aktuell arbeiten dort mehr als 7.000 Mitarbeiter in vier verschiedenen Bereichen: DRAM-Fabrik (300-mm-Wafer), NAND-Fabrik (300-mm-Wafer), NOR-Fabrik (200-mm-Wafer) und ein Assembly-Test-Center. Hier noch ein Google-Maps-Link, welcher die NAND-Fabrik von Micron in Singapur zeigt.

NAND-Fabrik in Singapur (Bild: Micron)

NAND-Fabrik in Singapur (Bild: Micron)

SandForce SF3700-Controller verzögert sich weiter

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SSDs mit SandForce-Controller sind mittlerweile fast komplett vom Markt verschwunden. Kein Wunder, denn die SF-2000-Familie wurde schließlich im Februar 2012 vorgestellt und hat immer noch keinen Nachfolger erhalten. Die neue SF-3000-Familie wurde zwar bereits im November 2013 vorgestellt, ist aber nach wie vor nicht verfügbar. Ursprünglich sollten im ersten Halbjahr 2014 große Stückzahlen des Controllers ausgeliefert werden. Auf der CES 2015 im Las Vegas gab es aber mal wieder ein Lebenszeichen vom SandForce SF3700.

ADATA hat auf der Messe einen Prototyp mit SF3739-Controller präsentiert, die als M.2-Modul (Type 2280) auf einer PCIe-Adapterkarte sitzt. Als Interface kommt PCIe 2.0 x4 zum Einsatz, da der Controller noch keine Unterstützung für PCIe 3.0 besitzt. Außerdem ist die Referenz-SSD mit 512 GByte NAND-Speicher von Toshiba (A19nm) ausgestattet. Sie soll laut ADATA Transferraten von 1.800 MB/s lesend und schreibend erreichen. Neben NVMe (Non-Volatile Memory Express) unterstützt der Controller auch das ältere AHCI-Protokoll.

TweakTown hat sich die Leistung des Prototyps genauer angesehen. Unter IOmeter konnte die SSD bei einem Mix aus 80 Prozent gelesenen und 20 Prozent geschriebenen Daten eine Transferrate von 1.291 MB/s erreichen. Beim reinen sequenziellen Schreiben mit einer Warteschlange von 64 erreichte der Prototyp 1.545 MB/s. Im Vergleich zum Konkurrenz-Controller 88SS1093 von Marvell sind dies ernüchternde Werte. Dank Unterstützung von PCI Express 3.0 soll der Controller von Marvell über 3 GB/s erreichen.

Trotz der erneuten Lebenszeichens sollen erste Produkte mit SF-3000-Controllern nicht vor dem Sommer erhältlich sein. Vermutlich werden auf der Computex 2015 erste konkrete SSDs vorgestellt werden.

Modell SF3719 SF3729 SF3739 SF3759
Anwendungsbereich Entry Client Mainstream Client Enthusiast Client
Value Enterprise
Enterprise Caching
Enterprise Storage
DuraClass-Technologie DuraWrite data reduction
Enhanced RAISE data protection
SHIELD error correction
Intelligent block management and wear leveling
Intelligent read disturb management
Intelligent garbage collection
Intelligent data retention optimization
Power/performance balancing
Thermal threshold management
Architektur SF3000
Host-Interface SATA 6 Gb/s
PCIe Gen2 ×2 (AHCI und NVMe)
SATA 6 Gb/s
PCIe Gen2 ×2/×4 (AHCI und NVMe)
Max. Speicherkapazität 128 GB 2 TB
Flash-Unterstützung MLC
9 Kanäle, bis zu 400 MT/s
ONFI 2/3, Toggle 1/2
MLC, TLC
9 Kanäle, bis zu 400 MT/s
ONFI 2/3, Toggle 1/2
SLC, eMLC, MLC, TLC
9 Kanäle, bis zu 400 MT/s
ONFI 2/3, Toggle 1/2
Sector-Größe-Unterstützung 512 Byte
Sicherheit Duale AES–256-Verschlüsselung
TCG Opal v2.0, IEEE-1667, Windows eDrive (optional)
TCG Enterprise (optional nur beim SF3759)
Zuverlässigkeit SHIELD-Fehlerkorrektur
Voller End-to-End-CRC-Schutz
Datensicherheit RAISE 1 + Fractional RAISE RAISE 1 + Fractional RAISE
RAISE 2
RAISE 1 + Fractional RAISE
RAISE 2 + Auto-Reallocation
Schutz bei Stromausfall FW + teilweise FW + teilweise + vollständig
Package 624-Ball FCBGA – 17 × 17 mm, 0,65 mm Abstand
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